Alfa-Facts:

Technische Daten zum Volumen:

Länge: 4,17 Meter
Breite: 1,72 Meter
Höhe: 1,43 Meter
Radstand: 2,54 Meter
Spur vorne: 1,50 Meter
Spur hinten: 1,49 Meter

Das Leergewicht beträgt
1265-1435 Kilogramm.

Das Vorgängermodell ist der Alfa Romeo 145/146.

Das Nachfolgermodell ist der Alpha Romeo Giullieta.

Der Alfa Romeo 147 ist ein Kompaktklasse-PKW des italienischen Produzenten Alfa Romeo. Der Wagen wurde in Deutschland 2001 bis zum Mai 2010 vertrieben. Das Karosseriedesign wurde von Walter Maria de'Silva entworfen und mehrfach prämiert, die Fahrwerkstechnik weitgehend vom Alfa 156 übernommen. Zu Anfang wurde der Alfa 147 mit 1,9 l JTD-Turbodiesel-Direkteinspritzer und Vierventil-Motoren aus der Twin-Spark Reihe produziert. Er hatte 77 bis 110 kW, also 105 bis 150 PS. Dieser Wagen ist die Basis für den Alfa Romeo 147 Cup.

Der Dreitürer wurde ein Jahr später als Fünftürer angeboten. 2002 kamen ein Multijet-JTD mit Vierventiltechnik sowie ein Zweiventil-JTD dazu, im darauffolgenden Jahr erweiterte Alfa die Bandbreite mit dem 147 GTA (V6-Zylinder mit 3,2 l Hubraum, 184 kW/250 PS), der sich durch andere Front- und Heckstoßstangen, breitere Kotflügel und einen Dachspoiler unterscheidet.

Das erste Markenpokalrennen fuhr der Alfa Romeo 147 Cup in der Saison 2002. Alfa rief die Markenpokalrennen zwecks Imagepflege ins Legen und bot 8 Renntermine je Saison. Es ging darum, dass junge Fahrer ihr Talent zeigen konnten. Die Fahrer hatten technisch die gleichen Bedingungen.

Um dies zu gewährleisten, wurden die Steuerelemente der Wagen im Vorfeld ausgebaut und per Losverfahren verteilt. Alle Wagen waren identisch und sahen aus wie der Alfa Romeo 147 Serie. Aber nur rein äußerlich - unter der Motorhaube gab es einen Vierzylinder-Dieselmotor 1,9 JTD mit Common-Rail-Direkteinspritzung, der in der Rennversion eine Leistung von 118 kW/160 PS hatte. Diese recht geringe Leistungssteigerung sollte die Haltbarkeit des Fahrzeugs verlängern und die Servicekosten möglichst niedrig halten. Motor und Getriebe waren verplombt, und auf den 17-Zoll Rädern waren identische Reifen montiert. Der Alfa Romeo 147 Cup hatte eine eingeschweißte Sicherheitszelle aus Stahl, Rennschalensitz, Hosenträgergurte, eine Rennbremsanlage und eine automatische Feuerlöschanlage, war sicherheitstechnisch an Rennwagen orientiert.

Die Rennen machten auf sich aufmerksam, weil immer wieder prominente Fahrer dabeiwaren: Im Jahr 2002 startete "Schumi 3", Sebastian Stahl, beim Alfa Romeo Cup. Sowohl Ricco Groß, mehrfacher Olympiasieger und Weltmeister im Biathlon, als auch Helmut Zerlett, Bandleader der Harald-Schmidt-Show, lenkten 2003 den Alfa Romeo 147 Cup. Der letzte Alfa Romeo Cup fand 2004 statt.